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Die zahnmedizinische Versorgung von älteren Patienten

Individuelle Prophylaxe und Zahnersatz für Senioren

Eine zahnärztliche Versorgung, die auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt ist, wurde in der Zahnmedizin lange Zeit vernachlässigt. Die Geriatrie stellt für die Zahnmedizin eine besondere Herausforderung dar. Die demografische Veränderung in der deutschen Gesellschaft mit einem steigenden Anteil an Senioren wird die Arbeit der Zahnarztpraxen in den nächsten Jahrzehnten stark beeinflussen und verändern.

So müssen Mundhygienetechniken sowie Zahn- bzw. Zahnersatzreinigung unter Berücksichtigung altersspezifischer Veränderungen den Senioren vermittelt werden. Diese zeitaufwändigere Betreuung ist wichtig für die Mundhygiene und die Lebensqualität von Senioren. Auch im Alter wollen Menschen heute mehr denn je attraktiv aussehen und ein funktionierendes Gebiss haben, um sorgenfrei möglichst alle Arten von Speisen genießen zu können.

Körperliche Gebrechen, Sehschwäche und Kraftlosigkeit sind im hohen Altern häufig die Ursache mangelnder Mundhygiene, was wiederum die Zahnsubstanz und das Zahnfleisch gefährdet. Aber auch Zahnersatz, ob festsitzend oder herausnehmbar, bedarf einer intensiven Pflege. Die Folge unterlassener Mundhygiene können dauerhafter Mundgeruch, Parodontitis, schmerzhafte Aphthen oder auch Prothesendruckgeschwüre sein.

Seniorenzahnmedizin: Was ist das?

Aufgabe der Seniorenzahnmedizin ist es, ältere Menschen bei allen zahnmedizinischen Fragen zu begleiten und zu betreuen. Es lässt sich kein fixierter Zeitpunkt bestimmen, sondern es handelt sich dabei um einen fortschreitenden Alterungsprozess, der über einen langen Zeitraum verläuft. Sie betreut somit nicht das Alter zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern begleitet einen kontinuierlich fortschreitenden Prozess, nämlich das Altern beziehungsweise das Älterwerden der Menschen.

Im Jahre 2008 gab es laut Statistischem Bundesamt ca. 2,3 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland. Davon wurden in stationären Einrichtungen rund ein Drittel (über 700.000) Personen betreut. Der Rest wird durch Angehörige oder mobile Pflegedienste häuslich versorgt. Daran zeigt sich schon die Dimension der Aufgabe.
Das Verhältnis zwischen alter und jüngeren Generationen wird sich zukünftig stark verändern. So wird statistisch erwartet, dass sich die Zahl der über 65-Jährigen bis Ende 2030 um rund 50 % von heute circa 16 Millionen auf zirka 24 Millionen Menschen erhöhen wird.

Festsitzender Zahnersatz für mehr Lebensqualität

Die Zahnlosigkeit im Alter nimmt erfreulicherweise stark ab. Gleichzeitig sind jedoch, da immer mehr Zähne erhalten bleiben, z. B. die Karieserkrankungen im Wurzelbereich ebenso wie Parodontalerkrankungen (Zahnfleischerkrankungen) sehr stark angestiegen.

Bei den Seniorenpatienten wird im Bereich des Zahnersatzes der abnehmbare Zahnersatz nach wie vor favorisiert, jedoch ist ein deutlicher Trend zum festsitzenden Zahnersatz zu beobachten. So sollen sich implantatgestützte Versorgungen bei Senioren innerhalb der vergangenen 10 Jahre verdreifacht haben.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen – von der Wurzel bis zur Krone. Sie bestehen z. B. aus köperverträglichem, hochwertigem Titan. Die Furcht älterer Patienten, dass sich Implantate im höheren Alter für einen festsitzenden Zahnersatz nicht mehr eignen, ist unbegründet. Solange das Knochenbett des Patienten fest und stark genug ist, gibt es keine Altersgrenze für den Einsatz von Implantaten.

Im Vergleich zu klassischen Lösungen beim Ersatz von eigenen Zähnen bieten Implantate entscheidende Vorteile: Als festsitzender Zahnersatz geben diese ein sicheres Gefühl beim Sprechen und Kauen. Sie unterscheiden sich darin kaum von eigenen Zähnen.

Implantate bieten langfristig einen sicheren Halt für festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz – auch bei Vollprothesen. Wichtig ist jedoch, dass die Patienten eine regelmäßige häusliche Zahnpflege – notfalls unter Anleitung oder mit Unterstützung in der Senioren- bzw. Pflegeeinrichtung – nicht vernachlässigen.

Prophylaxe im Alter

Ratsam ist für ältere Patienten auch die turnusmäßige Professionelle Zahnreinigung bei ihrem Hauszahnarzt, die mindestens zweimal jährlich erfolgen sollte. Dabei werden von speziell ausgebildeten Fachkräften unter anderem Beläge und Ablagerungen vor allem in den schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen und unterhalb des Zahnfleischsaumes behutsam entfernt.

Fragen Sie in jedem Fall Ihren Hauszahnarzt nach den Möglichkeiten einer nachhaltigen zahnmedizinischen Betreuung im Alter.

Autor: Dr. Herbert Bruckbauer, Josef-Zauser-Weg 4b, 85375 Neufahrn
 

Ganzheitliche Zahnmedizin mit Aloe-Vera-Produkten

Aloe Vera gehört zu den ältesten und wertvollsten Heilpflanzen der Welt und hat sich seit Jahrtausenden in der Schönheits- und Gesundheitspflege bewährt. Die Basis aller Aloe-Vera-Produkte ist der aus den Aloe-Vera-Blättern gewonnene Saft. Bis heute wurden über 250 Wirkstoffe wissenschaftlich nachgewiesen. Ihre pflegende Wirkung und ihr hoher gesundheitlicher Wert waren schon bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern sowie den Mayas und Chinesen bekannt. Das chinesische Heilbuch des Shih-Shen bezeichnet sie als „Mittel der Harmonie“.

Die von Dr. Bruckbauer in seiner Zahnarztpraxis verwendeten Aloe-Vera-Produkte haben ihren Ursprung im fruchtbaren Rio-Grande-Tal in Texas, USA, wo Aloe Vera frei von chemischen Pflanzenmitteln angebaut wird. Die Herstellung erfolgt ohne jegliche Verdünnung und garantiert ein Maximum an Reinheit und Frische sowie Höchstwerte an Wirkstoffen. Zur Verwendung kommt das ganze Blatt mit der Schale. In einem speziellen Verfahren werden die unerwünschten bitteren Bestandteile der Aloe, Aloin und Aloe-Emodin, entfernt.

Die alternative Zahnheilkunde kennt hochwertige Aloe-Vera-Produkte im Bereich der Wundheilung und in der Langzeitprophylaxe. Nach Erfahrungsberichten von Zahnärzten konnte bei Anwendung von Aloe Vera teilweise auf die Verwendung von Antibiotika, Cortisonen oder Chlorhexidinen verzichtet werden.

Der Aloe Vera werden antibakterielle, antivirale, antimykotische, aber auch blutstillende Wirkungen zugeschrieben. Zum Beispiel ist ein Aloe-Vera-Zahngel gut geeignet für die tägliche Zahnpflege bei empfindlichem oder gereiztem Zahnfleisch, da es weder Schleif- und Bleichmittel noch Fluor enthält. Bei kleineren Wunden, Zahnfleischbluten oder Aphthen wirkt das kühlende Aloe-Vera-Gel wundheilend. In Sprayform kann es zur Desinfektion des Rachenraumes und als Mundspülung hilfreich sein.

Fragen Sie vor Verwendung von Aloe-Vera-Produkten zur Zahn- und Zahnfleischpflege immer Ihren Zahnarzt.
 

Informationen zum Thema Laser

(© HENRYSCHEIN DENTAL DEPOT)

Ein Traum wird wahr!
Bohren ohne Bohrer – mit Laserlicht

Schonend lasern? Ja! Gerade in den letzten Jahren wurden in der Zahnmedizin – sowohl bei den Behandlungsmethoden als auch im Bereich der zahnmedizinischen Geräte – Fortschritte erzielt, die eine sehr viel sanftere und die Substanz schonende Behandlung ermöglichen.

Der Laserstrahl kann so gezielt eingesetzt werden, dass der gesunde Teil des Zahnes oder des Zahnfleisches nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Zahnbehandlungen mit moderner Lasertechnologie reduzieren das Schmerzempfinden deutlich, denn die Impulse des Laserstrahls sind extrem kurz, sodass sie keinen oder nur einen geringen Schmerzreiz verursachen. Außerdem wird der Heilungsprozess verkürzt. Viele Patienten setzen daher ihre Hoffnungen auf diese Technologie, die in vielen Behandlungsgebieten erfolgreich eingesetzt wird.

So können Karies mit dem Laser gezielt und vollständig entfernt werden. Der Laser unterscheidet Karies vom gesunden Zahn, die gesunde Substanz wird geschont, das Schmerzempfinden deutlich gemindert. Die meisten Patienten benötigen keine Betäubungsspritze“ Das Dauerbrennerthema „Bohren ohne Bohrer“ wird deshalb von den Patienten immer häufiger aufgegriffen. Beim Fidelis Plus-Laser kann der Zahnarzt die Intensität und Schnelligkeit der Lichtpulse zusätzlich auf das individuelle Schmerzempfinden des Patienten einstellen.

Außerdem ist der Laser für besonders schonende Behandlungen vom Zahnfleisch geeignet. Bakterien werden vollständig entfernt, das steigert die Heilungserfolge beträchtlich. Und auch nach der Behandlung heilt das Gewebe schneller ohne Schwellungen und ohne Schmerzen. Infizierte Wurzelkanäle sind ebenfalls ein klassisches Behandlungsgebiet, weil der Laser eine hohe Keimreduktion in der Tiefe der Wurzel gewährleistet. Sehr häufig kann dadurch das Abtrennen der Wurzelspitze (die so genannte Wurzelspitzenresektion) vermieden werden.

Es mag überraschen, dass auch Herpes mit dem Laser behandelt werden können, weil die Viren in der Tiefe zerstört werden, ohne dass dabei die Bläschen platzen. Die Patienten sind schnell beschwerdefrei, die befallene Stelle heilt narbenfrei ab und die Intervalle bis zum nächsten Ausbruch werden sogar länger.

Die Vorteile einer Laserbehandlung auf einen Blick:

Doch Vorsicht, Laser ist hier nicht gleich Laser! Den Universallaser gibt es nicht. Beim Laserlicht arbeitet man stets mit einer bestimmten Wellenlänge, die besondere biophysikalische Eigenschaften hat und deshalb gewisse Dinge sehr gut kann, für andere dagegen nicht geeignet ist. Beispielsweise kann man mit der einen Wellenlänge bohren und Knochen bearbeiten, mit einer anderen schneiden und „desinfizieren“, z. B. im Zahnfleisch und in den Wurzelkanälen. Eine Wellenlänge für alle Fälle ist eine Illusion – oder ein Verkaufstrick. Der Fidelis Plus-Laser von Fotona ist das einzige Gerät in der Zahnheilkunde, das genau diese beiden Wellenlängen kombiniert! Der Zahnarzt kann hier also je nach Bedarf die Wellenlänge, die für die Behandlung von hartem bzw. weichem Gewebe geeignet ist, einschalten und hat damit ein unglaublich breites Anwendungsspektrum.

Das Anwendungsspektrum des Fidelis Plus auf einen Blick:

Fazit: Der Laser stellt in der Zahnarztpraxis ein wichtiges, innovatives Behandlungselement dar, dessen Einsatz für den Patienten und den Behandler immense Vorteile mit sich bringt. Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach den Möglichkeiten! Es wird sich lohnen.